Der neue Instagram-Account - Mein Fazit

Uuuuh, das wird ein langer Post. Ich hoffe Du hast genug Zeit mitgebracht? Du hast ja sicher mitbekommen, dass ich im Verlaufe des Jahres dem "alten" Instagram-Account Tschüss gesagt habe.. Wenn nicht, kannst Du hier mehr darüber lesen. Hat sich mit dem neuen Account etwas verändert? Wenn ja was und wie? Was mache ich nun anders? Diese Fragen habe ich mir vor kurzem gestellt... Und nun finde ich es an der Zeit für ein Resumé. 


Eins vorab; mittlerweile waren ein paar weitere Blogger mutig und haben das Projekt "neuer Instagram-Account" gestartet. Und Du glaubst es kaum, das wagten sogar Blogger die weit mehr, als meine 4000 Follower in Ihrer Community hatten. Andere wiederum haben zwar einen neuen Account kreiert, sind aber nicht ganz so mutig und posten auch noch weiter auf dem alten Account. Dies hat wohl einen ganz bestimmten Grund, auf welchen ich gleich noch zurück komme. Der Hintergrund war aber bei allen, die den Schritt gewagt hatten der Gleiche wie bei mir. Einfach richtig aufräumen und neustarten. Ein totaler Reset sozusagen. Und, hat sich nun etwas verändert? 

Ja, das hat es. Sehr vieles sogar. Ich persönlich fühle mich zum Beispiel mit dem neuen Account viel freier. Ich fühle mich frei, nicht mehr nur reine Produkt-Bilder nach dem typischen Schema zu posten und dazu mache ich mir eindeutig weniger Druck als vorher. Ich gestalte auch meine Storys ein Bisschen anders und ich tue ganz einfach was MIR gefällt. Ich bleibe aber nach wie vor in der Realität und zeige, dass nicht immer alles schön und toll ist. Auch sortiere ich diese irrelevanten Follower, - wie Hashid aus Indien, das Kosmetikinstitut aus den USA, - oder wer auch immer alles nicht in meine Community passt, einfach von Anfang an aus. Und auch diese Fake-Follower müssen so schnell gehen, wie sie gekommen sind. Ein gutes Gefühl! Es lohnt sich. Ich habe mehr Interaktion, als beim alten Account und das finde ich krass. Einem Account bringen ja solche Fake-Profile oder irrelevante Follower eigentlich rein gar nichts, ausser eine höhere Zahl. Mir persönlich ist diese Zahl aber unwichtig. Viel wichtiger ist es mir, dass ich Leute in meiner Community habe, welche sich mit mir austauschen, sich einbringen und auch mal ein Like hinterlassen. Ich würde sagen, ich bin auf einem besseren Weg als beim alten Account und es macht eindeutig auch mehr Spass, wenn man auch mehr Feedback bekommt. 

Aber kommen wir zu dieser höheren Zahl. Denn diese ist wohl der Hauptgrund, dass einige Blogger, welche einen Neuanfang starten zusätzlich noch den alten Account weiter nutzen, oder den Neuanfang gar nicht erst wagen. Und weisst Du warum? Mir wurde das auch erst später klar. Weil vor allem Firmen und PR-Agenturen nur auf diese Zahl schauen. Anscheinend ist es den Firmen völlig schnuppe ob ein Grossteil dieser Zahl aus nicht relevanten Followern besteht. Hauptsache die Zahl stimmt, auch wenn es Hashid aus Indien überhaupt nicht interessiert was ein Blogger postet, keine Likes hinterlässt, sich nicht an der Community beteiligt und sich den neu angepriesenen Lippenstift oder die neue Foundation sicherlich nicht kaufen wird. Stimmt diese Zahl auf Instagram nämlich nicht, gehen diese Agenturen und Firmen automatisch davon aus, dass man als Blogger nichts zum Erfolg beitragen kann. (Ist dazu auch ein Grund, weshalb es diese Foxys gibt, wie sie die liebe Vali nennt. Was Foxys genau sind erfährst Du hier

Ich persönlich habe meinen Blog nie mit Instagram identifiziert und das werde ich auch in Zukunft nicht tun. Ich sehe Instagram eher als netten Zusatz zum Blog, mehr nicht. In erster Linie ist es aber mein Blog, welcher für meine Arbeit und mein Hobby steht und welcher mir die eigentlichen Rückschlüsse zulässt. Auch wenn das die Firmen und Agenturen in der Praxis nicht so sehen wollen. Wieso ich davon ausgehe? 

Weil das der einzige "negative" Punkt ist, welcher mir als Blogger sehr früh aufgefallen ist. Mit der ein oder anderen Firma, bzw. Agentur habe ich ja schon über Jahre zusammen gearbeitet. Mitte 2016 hatte ich, was die Agenturen betrifft aber einmal "aufgeräumt" und ein paar wenige Firmen und Agenturen, die ich wirklich mochte, sind noch übrig geblieben. (Weshalb kannst Du in diesem Post lesen) Kaum habe ich aber meinem alten Instagram-Account den Rücken zugekehrt, waren auch die "letzten, gebliebenen Krieger" an einer weiteren Zusammenarbeit nicht mehr interessiert. Von einer PR-Agentur und zwei Firmen wurde ich sogar direkt aus dem Presseverteiler entfernt. Wenige Follower auf Instagram heisst für Firmen also gleichzeitig wenige Zugriffe auf dem Blog. Posts auf einem Blog sind somit nichts wert, wenn man wenige Hundert Instagram-Follower hat, - unabhängig davon, ob diese Posts 2000mal gelesen werden. Hat man aber viele Follower ist der Post um einiges mehr wert, auch wenn er "nur" 300 Zugriffe hat. Verstehst Du was ich damit sagen will? Diese Theorien sind völliger Quatsch, mehr nicht. Denn da gibt es nun mal weit wichtigere Faktoren als Instagram-Follower, welche einen Blog erfolgreich machen können. Aber das ist heute nicht das Thema. 

Mein Fazit in dieser Geschichte? Ein Positives. Die Vorteile und das Positive an meinem neuen Account überwiegen den Einzigen Negativen Punkt um Welten. Und noch diesen Punkt sehe ich in erster Linie nicht nur Negativ, denn Kooperationen sind lediglich das i-Tüpfelchen für einen Blogger, aber nicht das Non-Plus-Ultra. Ich weiss, dass mir in diesem Punkt nun viele nicht zustimmen werden, aber ehrlich! In meiner Blogger- & Instagramwelt dreht sich nicht alles nur um PR-Samples und gesponserte Kampagnen. Viel wichtiger ist doch der Spass am Schreiben, - dem Hobby an und für sich, oder nicht? Und wenn Du dies genau so siehst und einen Neustart auf Instagram im Hinterkopf hast, dann kannst Du das ruhig auch wagen. Wenn Du aber nicht diese Einstellung teilst, die Followerzahl und Samples für dich das A un O sind, dann lass es lieber. Denn sonst wirst Du nämlich ganz schnell den Spass an der Sache verlieren. 











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